11. April 2018

E-Mobilität als Geschäftsmodell

Elektrofahrzeuge sind bereits heute in vielen Fällen eine gute, weil umweltfreundliche Wahl für Verbraucher. Und auch für Kfz-Handel und -Werkstätten ergeben sich zahlreiche Chancen auf dem Weg zu mehr alternativen Antriebsarten. Wann Elektrofahrzeuge für die breite Masse bezahlbar sind, hängt auch von der Autoindustrie ab. In der Übergangsphase sind jedoch die Händler gefragt, ein Umdenken einzuleiten und die Kunden bestmöglich zu beraten, von der Stromgewinnung zu Hause, über die Ladeinfrastruktur unterwegs bis hin zu den zur Lebensweise passenden Modellen.

Handel und Handwerk für kommende Aufgaben bestmöglich vorbereiten und „mitnehmen“, das war das Ziel der Veranstaltung „E-Mobilität als Geschäftsmodell“ im ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hannover/Laatzen. Mit Unterstützung von Kfz-Handwerks-Innung, Handwerkskammer, Enercity, Region Hannover und ADAC hatte das Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik rund 50 Vertreter von Autohäusern, Werkstätten und Institutionen ein-geladen. Auf dem Programm standen diverse Vorträge und Exponate.

Schirmherr der Veranstaltung war Umweltminister Olaf Lies. So ging es im Grußwort von Umwelt-Staatssekretär Frank Doods auch um den Ausbau der Elektromobilität in Niedersachsen.

ADAC Studie: Wie klimafreundlich sind E-Fahrzeuge?
Der ADAC widmete sich neben der Beobachtung sämtlicher Antriebsarten auch dem Elektroauto als Hoffnungsträger für den Klimaschutz. Markus Sippl, Leiter Fahrzeugtechnik im ADAC Technikzentrum Landsberg, stellte die Aktivitäten und Tests des ADAC rund um die Elektromobilität vor und rundete den Bericht mit den Ergebnissen einer aktuelle Studie zur CO2-Bilanz verschiedener Antriebstechniken ab. Die Kernaussage lautet, dass E-Mobilität häufig schon eine umweltfreundliche Alternative ist. Allerdings könnten die Fahrzeuge eine noch deutlich bessere CO2-Bilanz aufweisen, würden sie ausschließlich mit regenerativem Strom fahren.

 

Bildunterschrift
Nur wer selbst ein Elektro-Fahrzeug ausprobiert, kann den Spaß und Nutzen „erfahren“. Darum konnten die Veranstaltungsteilnehmer eine Palette von E-Fahrzeugen testen. Auch eine Mitfahrt im Tesla war möglich: ADAC Vorstandsmitglied Wolfgang Bolsums, Umwelt-Staatssekretär Frank Doods und Fritz Henze, Obermeister der Innung des Kfz-Handwerks Niedersachsen-Mitte (v.l.n.r.), nutzten die Gelegenheit zur Probefahrt.