7. Dezember 2018

Den Weihnachtsbaum sicher nach Hause bringen

Advent, Advent … Ein Türchen nach dem anderen ist bereits geöffnet, und der nächste Schritt in Richtung Weihnachten ist der Baumkauf. Die Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum ist das Eine, danach folgt dann gleich die nächste Herausforderung: der Transport nach Hause. Dass schon ein kleiner Baum zur großen Gefahr werden kann, wenn er falsch oder gar nicht gesichert ist, hat der ADAC in Crashversuchen gezeigt.

Damit der Baum nicht zum Geschoss wird, sollte er auf keinen Fall nur mit Expandern auf dem Autodach montiert werden. Sicherer ist es, ihn mit handelsüblichen Spanngurten zu fixieren. Als Lackschutz sollte man eine Decke unter den Baum legen, und das abgesägte Ende des Stamms gehört nach vorne, die Baumspitze nach hinten. Sonst kann der Baum schnell zum Windfang werden, wodurch die Befestigungen stärker belastet werden.

Wenn der Baum bei umgelegter Sitzbank im Kofferraum transportiert wird, sollte der Stamm ebenfalls nach vorne Richtung Fahrer zeigen und mit Spanngurten an den Ösen im Laderaum befestigt sein. Dazu ist es wichtig, den Gurt einmal um den Stamm und einmal um die Spitze zu schlingen.

Übrigens: Wer Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wenn ein Christbaum mehr als einen Meter über das Heck des Autos hinausragt, muss er, wie jede andere Ladung auch, mit einer roten Fahne gekennzeichnet werden – bei Dunkelheit mit einer roten Lampe. Ist das nicht der Fall, werden 25 Euro Strafgebühr fällig.

Und hier gibt es das Ganze noch einmal als Film: ADAC bei youtube: How to Weihnachtsbaum