28. April 2021

ADAC Ortsclubs: Stadthäger Motor Club setzt auf die virtuelle Jahreshauptversammlung

Laptop auf, Kamera an und Mikrofon aus: Das war das Motto der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Stadthäger Motor Club. In 52 Jahren Vereinsgeschichte kamen die Clubmitglieder des ADAC Ortsclubs erstmals virtuell über „zoom“ zusammen.

Traditionell treffen sich im Januar die Mitglieder des Stadthäger Motor Club, um ihre jährliche Jahreshauptversammlung durchzuführen. Neben persönlichen Gesprächen, Wahlen und Ehrungen steht auch das bei den Clubmitgliedern so beliebte Schnitzelbuffet auf der Agenda.

„Leider konnten wir den Termin im Januar nicht umsetzen“, erklärt Regina Tegeler, Verkehrs- und Pressereferentin im Club. „Da in unserer Satzung festgeschrieben ist, dass wir unsere Jahreshauptversammlung vor der Mitgliederversammlung des Regionalclubs abhalten müssen und der Lockdown ein persönliches Zusammenkommen nicht zulässt, musste nun eine alternative Lösung her.” Schließlich wählt der ADAC Ortsclub auf der Jahreshauptversammlung auch die Delegierten, die zur Mitgliederversammlung des Regionalclubs fahren.

Für die Verantwortlichen des Ortsclubs ist schnell klar, dass es ein wichtiges Zeichen ist, das Beste aus der Situation herauszuholen. „Unsere Vorstandssitzungen haben wir schon vorher virtuell durchgeführt“, sagt Tegeler. „Als das Angebot vom Regionalclub kam, dass die Nutzung von „zoom“ finanziell unterstützt wird, haben wir uns ein Konzept überlegt, auch die Jahreshauptversammlung virtuell durchzuführen.“ Doch ein neues Format bringt auch die ein oder andere Herausforderung mit sich.

Über E-Mails und Briefe wurden alle Clubmitglieder über das neue Format informiert. Außerdem musste auch geklärt werden, ob die Wahlen offen oder geheim stattfinden können. Tegeler betont: „Potenzielle Unwegsamkeiten sollten natürlich vorab thematisiert werden, sonst kann es bei so einer Veranstaltung wirklich zu bösen Überraschungen kommen.“

31 Teilnehmer waren letztendlich bei der virtuellen Veranstaltung dabei. „Normalerweise sind wir 50 bis 60 Personen“, sagt Tegeler. „Doch grundsätzlich ist alles reibungslos abgelaufen.“ Vom Senior bis hin zur ganzen Familie, die Mitglieder, egal welchen Alters, saßen gespannt vor der Kamera. Die Ehrungen z. B. für den ADAC Digital Cup wurden jedoch auf den kleinen Rahmen verschoben und erst nach der Versammlung vorgenommen.

Ob die virtuelle Jahreshauptversammlung ein Erfolg war? Regina Tegeler ist optimistisch: „Wir haben probiert, das Bestmögliche aus der Situation herauszuholen. Ich denke, das ist uns in diesem Rahmen gelungen. Natürlich wäre ein persönliches Treffen schöner gewesen.“ Doch etwas Positives hat die Situation nach wie vor, so scherzt sie, denn keiner hatte einen langen Anfahrtsweg.