Immer häufiger werden Rettungskräfte von Neugierigen und Hobby-Filmern bei Ihrer Arbeit behindert. Die Schaulustigen sind mittendrin, ohne Respekt für Unfallopfer und Retter, Verletzte sind teilweise schneller im Internet als im Krankenhaus. ADAC, Johanniter Unfallhilfe, Polizei und Landesverkehrswacht starteten deshalb zu Beginn der Sommerferien 2017 gemeinsam mit Innenminister Boris Pistorius die Kampagne „Helfen statt Gaffen“. Ein wichtiges Anliegen – auch für die ADAC Luftrettung. Denn egal, ob auf der Autobahn oder im Wohngebiet, ein Rettungshubschrauber braucht viel Platz zum Landen, ein Mindestabstand von 50 Metern muss sein. Verzögert sich die Landung, weil Gaffer im Weg stehen, geht für die Patienten kostbare Zeit verloren – das sollte sich jeder vor Augen führen und daran denken, dass er selbst der Nächste und dankbar für Helfer am Unfallort sein könnte.