Freiberufliche Moderatoren gesucht!

Unterstützen Sie uns in der Verkehrserziehung!

Mit unseren Programmen zur Verkehrserziehung sensibilisieren wir Kinder für die Gefahren des Straßenverkehrs. Ab sofort suchen wir freiberufliche Moderatoren (m/w) für die Programme ADACUS und Achtung Auto!

Die Stellenausschreibung finden Sie HIER.

„Schlafampeln“ in Hannover – Modellprojekt zur Erhöhung des Verkehrsflusses an Fußgängerampeln

Am 20. Mai 2019 gingen in Hannover an der Nienburger Straße erstmalig drei „Schlafampeln“ in Betrieb. Sie befinden sich zwischen dem Hauptgebäude der Leibniz-Universität und der Haltestelle „Universität“ sowie am nördlichen Zugang zu der Haltestelle „Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum“.

Während diese Ampelanlagen in der Vergangenheit in der Grundstellung „Dunkel“ für den Kraftfahrzeugverkehr und in der Grundstellung „Rot“ für den Fußgängerverkehr standen, werden sie in Zukunft ohne Aktivierung eines Fußgängers für alle Verkehrsteilnehmer „Dunkel“ zeigen. Damit hat ein querender Fußgänger zwei Möglichkeiten:

    • wird der Taster gedrückt schaltet die Ampel für den Fußgänger zunächst auf „Rot“. Bevor das Signal für die zu Fuß Gehenden auf „Grün“ schaltet, wird aus Sicherheitsgründen der Kfz-Verkehr mit einer „Gelb“-Zeit von fünf Sekunden auf das bevorstehende „Rot“ vorbereitet.
    • Vorteil: Wird der Taster nicht gedrückt, kann die Fahrbahn ebenfalls überquert werden. Allerdings ist Vorsicht geboten, da kein Vorrang gegenüber dem Kfz-Verkehr besteht.


Ein an den Ampeln aufgebrachter Aufkleber weist die Fußgänger auf die veränderte Situation hin.  Weitere Informationen können über einen QR-Code, der sich an der Ampel befindet auf hannover.de aufrufen werden.

Begleitet wird das Modellprojekt durch Begleituntersuchungen und Befragungen, um die Einschätzung der Verkehrsteilnehmer*innen zu der geänderten Steuerung sowie die Auswirkungen auf das Verkehrsverhalten zu ermitteln.

Gemäß den Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA) können Dunkelampeln bis zu einer zulässigen Geschwindigkeit von 50 km/h eingerichtet werden. Vorgaben zur Verkehrsstärke macht die RiLSA nicht. Die Richtlinien sehen ein zweifeldriges Signalisierungsprinzip (gelb und rot) wie in der Nienburger Straße vor, bei dem direkt nach Anforderung für den Fahrverkehr GELB und für den Fußverkehr ROT gezeigt wird.

Der ADAC begrüßt die Initiative der Stadt Hannover Dunkelampeln erstmalig im Stadtgebiet zu testen. Von der Begleituntersuchung erwarten wir uns bei positiven Erkenntnissen weitere Anwendungsfälle in der Stadt Hannover identifizieren zu können. Denn Beispiele aus Konstanz, Freiburg oder Erfurt zeigen bereits unterschiedliche Anwendungsfälle.

Grundsätzlich besteht in dieser Lösung das Potenzial den Fußgänger ein schnelles und sicheres Überqueren der Straße zu ermöglichen und zusätzlich den Verkehrsfluss für den Kfz zu verbessern.

Stand 05/2019

Sicher im Straßenverkehr mit Handicap

 

Erfolgreicher Praxistag Mobilität: 30 Kinder und Jugendliche mit körperlicher und geistiger Einschränkung haben im Fahrsicherheits-Zentrum Hannover/Laatzen gelernt, wie sie sich sicher im Straßenverkehr verhalten.

Wie verhalte ich mich an einer Kreuzung? Was muss ich an Zebrastreifen und Ampeln beachten? Steht ein Auto sofort, wenn es bremst? Diese Fragen beschäftigen jeden. Doch für Menschen mit Einschränkungen, besonders für Kinder und Jugendliche, ist die Teilnahme am Straßenverkehr mit zusätzlichen Schwierigkeiten verbunden.

Schülerinnen und Schüler der Mira Lobe Förder- und Oberschule Hannover konnten am 25. April 2019 durch verschiedene Rollenspiele und der Absolvierung eines Geschicklichkeitsparcours spielerisch sicheres Verhalten im Straßenverkehr kennenlernen. Die Gefahren des Verkehrs wurden besonders durch die Demonstration einer Pkw-Vollbremsung und des tatsächlich benötigten Bremswegs bei 50 km/h verdeutlicht.

Ein abwechslungsreiches und praxisnahes Programm für diesen aufregenden Tag wurde durch die Kombination von Verkehrssicherheitsprogrammen der ADAC Stiftung und des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt möglich. Die parallel stattfindenden Fahrsicherheitstrainings entfachten in vielen Kindern und Jugendlichen besonderen Ehrgeiz. So lautete die abschließende Meinung bei vielen: „Später will ich auch unbedingt den Führerschein machen!“

Stand 04/2019

Mündliche Anhörung vor dem niedersächsischen Verkehrsausschuss

Positionen des ADAC zum Lkw-Verkehr in Niedersachsen

In der 26. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung des niedersächsischen Landtags trug der ADAC seine Forderungen zum Lkw-Verkehr in Niedersachsen vor. Im Mittelpunkt standen die Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verbesserung der Verkehrssteuerung mithilfe einer digitalen Beschilderung. Der ADAC sieht das Land in der Pflicht, die Lkw-Stellplatzsituation an Autobahnen zu verbessern, indem das Land den Bedarf benennt, Baurecht schafft und den Planungsprozess zügig vorantreibt. Dafür muss es auch telematische Parkverfahren und Parkinformationen zur Belegung an den niedersächsischen Raststätten geben, um die Parkkapazitäten deutlich zu erhöhen. Um den Verkehr besser lenken und steuern zu können, muss es mehr Verkehrstelematik geben. Außerdem spricht sich der ADAC für mehr Lkw-Verkehrskontrollen aus, damit Verkehrsverstöße und Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten konsequenter gehandelt werden.

Stand 01/2019

ADAC Fahrsicherheitszentrum wird in das Testfeld Niedersachsen integriert

Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt beteiligt sich mit weiteren Partnern aus der Industrie sowie Ingenieurs- bzw. Softwareunternehmen am Projekt des Landes Niedersachsen, um auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen die Forschung und Entwicklung der Technik für das Autonome Fahren langfristig zu unterstützen. Der erste Testabschnitt auf der A 39 soll Ende 2019 vollständig mit Kameras und Kommunikationstechnik ausgestattet sein. Auch auf dem ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hannover/Laatzen sollen Tests durchgeführt werden können. Auf dem Testgelände kann erprobt werden, wie Daten und Informationen zwischen den Fahrzeugen übermittelt und ausgetauscht werden können. Ziel dieses Datenaustausches ist es, die Verkehrssicherheit durch das frühzeitige Warnen der Verkehrsteilnehmer vor kritischen Situationen  zu verbessern.

Stand 12/2018

Lehrerfortbildung Niedersachsen

Ab 2019 gibt es die Lehrerfortbildung für Fahrsicherheits-Kurse an Schulen auch in Niedersachsen. Nach langwierigen Verhandlungen mit dem Kultusministerium und der VGH Versicherung konnten am 22.10. und 23.10.2018 17 Lehrkräfte erstmalig als Kursleiter qualifiziert werden. In praktischen Übungen im Fahrsicherheits-Zentrum Hannover/Laatzen lernten die Teilnehmer die Grundelemente der Fahrphysik kennen, wie z. B. einen Slalom oder das Bremsen auf einer rutschigen Folie. Einhellig war das Meinungsbild am Ende der zwei Tage: Jeder Autofahrer sollte die Möglichkeit nutzen, ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren. Im kommenden Jahr werden die teilnehmenden Lehrkräfte erstmals die Möglichkeiten haben, praxisnahe Pkw-Übungen mit ihren Schülern auf Schulhöfen oder Parkplätzen als Arbeitsgemeinschaft durchzuführen. Ziel ist es nicht nur die Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen, sondern diese auch für die Teilnahme an einem richtigen Fahrsicherheitstraining beim ADAC zu begeistern.

Stand 10/2018

ADAC engagiert sich im Radverkehr in Magdeburg

Radfahren in Städten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer begegnen häufig auf engstem Raum. Verschiedene Nutzungsansprüche und Interessen führen vermehrt zu Spannungen, was nicht nur die Unfallstatistik deutlich belegt. Unser Anspruch ist ein fairer, rücksichtsvoller Umgang und mehr Verständnis aller Verkehrsteilnehmer untereinander. Seit vielen Jahren begleiten wir in verschiedenen Arbeitskreisen das Thema Radverkehr in Magdeburg, um die verkehrlichen Interessen von Radfahrern, Fußgängern und Kfz-Fahrern in Einklang zu bringen. Der Arbeitskreis in Magdeburg beschäftigt sich u. a. mit Themen wie Fahrradabstellanlagen, Planung von Radverkehrsanlagen und der Entschärfung von unfallgefährdeten Knotenpunkten. Es gilt dem aktuellen Trend, hin zu mehr Radverkehr, gerecht zu werden und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, ohne den Autofahrer aus der Stadt zu verbannen. Die Stadt Magdeburg plant eine Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindungen in und um die Landeshauptstadt Magdeburg, die einen Meilenstein zur Förderung des Radverkehrs bedeuten kann. Auch hier werden wir mitarbeiten und den Erarbeitungsprozess von Beginn an begleiten.

Stand 09/2018

Elterntaxis und Schulwegsicherheit

Die selbstständige Mobilität von Kindern auf dem Schulweg hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen. Schuld daran sind nicht etwa schlechte oder weite Schulwege, sondern vielmehr Eltern, die ihre Kinder aus Angst vor Unfällen und Übergriffen oder aus Gewohnheit bzw. Bequemlichkeit mit dem Auto direkt bis vor das Schultor fahren. Oftmals gefährden die Halte- und Wendemanöver die Kinder und behindern andere Verkehrsteilnehmer. Ziel muss es sein, das Mobilitätsverhalten von Kindern zu ändern und sie für eine selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten. Der Weg zu Fuß kann eine Reihe von positiven Effekten aufweisen: eine gute Konzentrationsfähigkeit und gutes Sozialverhalten sowie gesteigerte Fitness durch das gemeinsame Bewältigen des Schulwegs mit anderen Kindern. Die selbstständige Mobilität von Kindern ist wichtig, weil sie so frühzeitig ein Bewusstsein für Gefahrensituationen im Straßenverkehr entwickeln. Nicht immer lassen sich Hol- und Bringverkehre der Eltern vermeiden. Wichtig ist es daher die örtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um Hol- und Bringzonen im Umfeld der Schule einzurichten. Es gilt aber: Bei der Einrichtung muss sichergestellt sein, dass dadurch keine neue Verkehrsprobleme erzeugt werden.

Weitere Infos zu Elterntaxis finden Sie HIER.

Stand 08/2018

"Wait a Minute" - Sicherheit macht Schule! Erfolgsprojekte für junge Erwachsene

Häufig verursachen junge Erwachsene Unfälle durch Unerfahrenheit und hohe Risikobereitschaft. Unsere Antwort: Wait a minute. Immer mehr Schulen interessieren sich für unsere Sicherheitsaktion. Im ersten Schulhalbjahr 2018 haben wir elf Aktionstage mit 36 interaktiven Bausteinen durchgeführt und damit mehr als 600 Schüler erreicht. Viele weitere Aktionen sind geplant. Vierzehn Mal werden wir bis zum Jahresende an Schulen vor Ort sein und zum Thema Ablenkung, Alkohol, Drogen oder Überschätzung aufklären. Zusätzlich beteiligen wir uns an verschiedenen Verkehrssicherheitsaktionen, die auf einen Teil des WAM-Programms zurückgreifen.

Stand 07/2018

Baustellenzeit in Niedersachsen

Auf den niedersächsischen Autobahnen reiht sich derzeit Baustelle an Baustelle – erst recht, so lange die Witterungsverhältnisse noch gut und damit die Baubedingungen optimal sind. Leider muss das so sein, weil ein hohes Verkehrsaufkommen und z. T. mangelhafter Zustand der Autobahnen eine Erneuerung dringend erfordern. Damit es in den Baustellenbereichen nicht vermehr zu Unfällen kommt, ist besondere Vorsicht und Rücksichtnahme nötig.

Gemeinsam mit Vertretern der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der zuständigen Autobahnmeisterei und den Medien haben wir uns die Baustellen auf der A 2 in der Region Hannover sowie auf der A 39 bei Wolfsburg genau angeschaut. Nachweislich werden die Baustellen auf den Autobahnen professionell eingerichtet und erfüllen die Erwartungen an eine sichere Verkehrsführung. Dennoch zeigt sich immer wieder: Nicht alles wird auch richtig verstanden, vor allem für Ortsunkundige ist die Verkehrsführung nicht immer klar verständlich. Die gemeinsamen Vor-Ort-Termine haben dazu geführt, dass Verbesserungen für den Autofahrer erzielt werden konnten, z. B. bei den Verkehrsinformationen im Vorfeld der Baustelle. Sie haben positive Wirkungen auf den Verkehrsfluss und damit die Verkehrssicherheit. So soll das Einfädeln des Schwerverkehrs harmonisiert  und ein Rückstau auf mehreren Spuren verhindert werden.

Stand 07/2018