ADAC engagiert sich im Radverkehr in Magdeburg

Radfahren in Städten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer begegnen häufig auf engstem Raum. Verschiedene Nutzungsansprüche und Interessen führen vermehrt zu Spannungen, was nicht nur die Unfallstatistik deutlich belegt. Unser Anspruch ist ein fairer, rücksichtsvoller Umgang und mehr Verständnis aller Verkehrsteilnehmer untereinander. Seit vielen Jahren begleiten wir in verschiedenen Arbeitskreisen das Thema Radverkehr in Magdeburg, um die verkehrlichen Interessen von Radfahrern, Fußgängern und Kfz-Fahrern in Einklang zu bringen. Der Arbeitskreis in Magdeburg beschäftigt sich u. a. mit Themen wie Fahrradabstellanlagen, Planung von Radverkehrsanlagen und der Entschärfung von unfallgefährdeten Knotenpunkten. Es gilt dem aktuellen Trend, hin zu mehr Radverkehr, gerecht zu werden und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, ohne den Autofahrer aus der Stadt zu verbannen. Die Stadt Magdeburg plant eine Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindungen in und um die Landeshauptstadt Magdeburg, die einen Meilenstein zur Förderung des Radverkehrs bedeuten kann. Auch hier werden wir mitarbeiten und den Erarbeitungsprozess von Beginn an begleiten.

Stand 09/2018

Elterntaxis und Schulwegsicherheit

Die selbstständige Mobilität von Kindern auf dem Schulweg hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen. Schuld daran sind nicht etwa schlechte oder weite Schulwege, sondern vielmehr Eltern, die ihre Kinder aus Angst vor Unfällen und Übergriffen oder aus Gewohnheit bzw. Bequemlichkeit mit dem Auto direkt bis vor das Schultor fahren. Oftmals gefährden die Halte- und Wendemanöver die Kinder und behindern andere Verkehrsteilnehmer. Ziel muss es sein, das Mobilitätsverhalten von Kindern zu ändern und sie für eine selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten. Der Weg zu Fuß kann eine Reihe von positiven Effekten aufweisen: eine gute Konzentrationsfähigkeit und gutes Sozialverhalten sowie gesteigerte Fitness durch das gemeinsame Bewältigen des Schulwegs mit anderen Kindern. Die selbstständige Mobilität von Kindern ist wichtig, weil sie so frühzeitig ein Bewusstsein für Gefahrensituationen im Straßenverkehr entwickeln. Nicht immer lassen sich Hol- und Bringverkehre der Eltern vermeiden. Wichtig ist es daher die örtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um Hol- und Bringzonen im Umfeld der Schule einzurichten. Es gilt aber: Bei der Einrichtung muss sichergestellt sein, dass dadurch keine neue Verkehrsprobleme erzeugt werden.

Weitere Infos zu Elterntaxis finden Sie HIER.

Stand 08/2018

"Wait a Minute" - Sicherheit macht Schule! Erfolgsprojekte für junge Erwachsene

Häufig verursachen junge Erwachsene Unfälle durch Unerfahrenheit und hohe Risikobereitschaft. Unsere Antwort: Wait a minute. Immer mehr Schulen interessieren sich für unsere Sicherheitsaktion. Im ersten Schulhalbjahr 2018 haben wir elf Aktionstage mit 36 interaktiven Bausteinen durchgeführt und damit mehr als 600 Schüler erreicht. Viele weitere Aktionen sind geplant. Vierzehn Mal werden wir bis zum Jahresende an Schulen vor Ort sein und zum Thema Ablenkung, Alkohol, Drogen oder Überschätzung aufklären. Zusätzlich beteiligen wir uns an verschiedenen Verkehrssicherheitsaktionen, die auf einen Teil des WAM-Programms zurückgreifen.

Stand 07/2018

Baustellenzeit in Niedersachsen

Auf den niedersächsischen Autobahnen reiht sich derzeit Baustelle an Baustelle – erst recht, so lange die Witterungsverhältnisse noch gut und damit die Baubedingungen optimal sind. Leider muss das so sein, weil ein hohes Verkehrsaufkommen und z. T. mangelhafter Zustand der Autobahnen eine Erneuerung dringend erfordern. Damit es in den Baustellenbereichen nicht vermehr zu Unfällen kommt, ist besondere Vorsicht und Rücksichtnahme nötig.

Gemeinsam mit Vertretern der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der zuständigen Autobahnmeisterei und den Medien haben wir uns die Baustellen auf der A 2 in der Region Hannover sowie auf der A 39 bei Wolfsburg genau angeschaut. Nachweislich werden die Baustellen auf den Autobahnen professionell eingerichtet und erfüllen die Erwartungen an eine sichere Verkehrsführung. Dennoch zeigt sich immer wieder: Nicht alles wird auch richtig verstanden, vor allem für Ortsunkundige ist die Verkehrsführung nicht immer klar verständlich. Die gemeinsamen Vor-Ort-Termine haben dazu geführt, dass Verbesserungen für den Autofahrer erzielt werden konnten, z. B. bei den Verkehrsinformationen im Vorfeld der Baustelle. Sie haben positive Wirkungen auf den Verkehrsfluss und damit die Verkehrssicherheit. So soll das Einfädeln des Schwerverkehrs harmonisiert  und ein Rückstau auf mehreren Spuren verhindert werden.

Stand 07/2018